Mutti´s Häkelecke
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Stricken und Häkeln Grund Anleitung

 
 
 
 

Man benötigt zum Häkeln eine Häkelnadel, das Garn, ein Maßband, eine Schere und dicke Nadeln.

 

Nur ein einfacher Haken ist die Häkelnadel im Prinzip, der sich an einem Ende zum Griff verlängert. Sie sind im Handel in verschiedenen Stärken und aus verschiedenen Materialien erhältlich. Feine und dünne Häkelnadeln (0,6-2mm) für dünnes Garn, verwendet man meist für Spitzen, Bilder und Filet-Technik. Dickere Häkelnadeln (2-4,5mm) dagegen verwendet man für stärkere Materialien. Sogar Socken, Teppiche und Läufer können aus Stoffresten entstehen.  
 

Häkelnadeln sind in der Regel aus Metall, doch immer mehr kommen aus Holz, Bambus und Kunststoff in den Handel. Damit das Garn nicht durch raue Stellen beschädigt wird, ist eine saubere Verarbeitung nötig.

 

 

Die tunesische Häkelnadel sieht aus wie eine Stricknadel, hat aber vorne den Haken wie die normale Häkelnadel. Auch diese gibt es in verschiedenen Stärken. Für große Teile bekommt man sie mit einer Verlängerung aus Kunststoff. Sie ähnelt so einer Rundstricknadel.  
   

Es hängt davon ab, was Sie häkeln möchten. Alles was lang genug ist und sich biegen lässt, kann zum Häkeln genommen werden. Paketschnur, Lederbänder, dünner Draht, in Streifen geschnittene Plastiktüten und Bindfäden eignen sich dafür.

 

 
Wichtig beim Kauf des Materiales ist die Banderole, vor allem wenn Sie vorhaben an einem größeren Teil zu arbeiten. Die enthält Daten wie Nadelstärke, Farbe und Partie, denn Abweichungen in den Farben kommen vor und sind auf der Handarbeit sicher nicht gewünscht. Mit der Banderole kann man sicher sein, das Richtige zu kaufen, benötigt man noch Garn.
Im Handel sind Handarbeitsscheren erhältlich. Eine Schere sollte spitz sein und Fäden gut durchtrennen.  
Zusammenrollen und mitgenommen werden kann, ein Maßband, wie es der Schneider benutzt.  
Sie benötigen dicke Nadeln, um Ihre Handarbeit gegebenenfalls zusammennähen zu können. Das Garn sollte durch das Nadelöhr passen. Beim markieren einer Handarbeit kann man Sicherheitsnadeln oder Wollfäden verwenden. Um die fertige Arbeit in Form zu spannen, speziell bei den Häkelspitzen, werden Stecknadeln benötigt.
Die Arbeit wird auf einer weichen Unterlage gespannt. Mit käuflichen Spannunterlagen erzielt man gute Ergebnisse. Das Spannen wird durch eingezeichnete Kreise, Kästchen und Segmente erleichtert. Die Modelle können Sie auch im trockenen Zustand, besprühen mit Stärke und unter einem feuchten Tuch getrocknet, auf Styroporplatten, Teppiche u.s.w. spannen. Mit einem sauberen Tuch sollten diese  abgedeckt werden.
Sollen Modelle besonders steif werden legen Sie sie vor dem Spannen etwa 10 Minuten in Stärke ein, kurz ausdrücken und spannen. Beim Stärken mit Gelantine, diese nach Vorschrift auflösen. Zum Stärken mit Zuckerwasser, lösen Sie 100g Zucker in 300ml Wasser auf.
Beim spannen rechteckiger Modelle, zuerst die Eckpunkte und dann jedes Kästchen spannen. Erst in der Mitte und dann jeden einzelnen Bogen bei runden oder ovalen Modellen spannen. Die Abstände sollten beim Spannen gleichmäßig sein.
 

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